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Rollrasen

Rollrasen




So wird der Rasen bei Ihnen angeliefert:

Der Rollrasen wird zum bereinbarten Verlegetag angeliefert. Bitte stellen Sie sicher, dass alle Vorbereitungen bis dahin abgeschlossen sind. Jede Rolle ist 0,40 m breit, 2,50 m lang und ca. 18 kg schwer.
Bei Anlieferung bitte schattig lagern, im gerollten Zustand nicht wässern, schnellst möglich verlegen (bei mehreren Paletten bitte im Wechsel abpacken).

Bodenvorbereitung

Die zukünftige Rasenfläche sollte frei von jeglichem Bewuchs sein. Unkraut und alter Rasen muss vorher entfernt werden. Altrasen wird entweder mit einem speziellen „Sodenschneider“ maschinell abgeschält, oder mit einer Schaufel abgetragen. Die nun freie Erdfläche wird im nächsten Arbeitsgang tiefgründig gelockert. Dies kann entweder mit einer Bodenfräse oder durch Umgraben geschehen. Steine, Wurzelreste und andere Verunreinigungen werden abgesammelt.
Tipp: Bei schweren, lehmigen Böden empfiehlt es sich, Sand mit einzuarbeiten, um die Drainagefähigkeit des Bodens zu erhöhen (1 - 3 m3 pro 100 m2). Bei zu leichten bzw. sandigen Böden sollten Sie eine ausreichende Menge Humus mit einarbeiten.
Es folgt das Feinplanum. Der Boden wird dazu solange abgeharkt, bis sich keine Bodenwellen bzw. Senken mehr in der Fläche befinden. Danach wird die planierte Fläche wieder verdichtet. Am einfachsten geht dies mit einer Rasenwalze, die man in der Regel in jedem Baumarkt oder Gartencenter leihen kann. Dieser Arbeitsgang ist sehr wichtig und sollte gewissenhaft durchgeführt werden.
Nach dem Walzen empfiehlt sich das Auftragen eines speziellen Starterdüngers. Hierfür sind verschiedene Produkte auf dem Markt, die sich alle bewährt haben. Bei uns auch zu bestellen auf der Seite www.rasenprofi.de direkt mit Ihrem neuen Rollrasen. Die gewalzte und damit glatte Fläche wird nun nochmals leicht auf geharkt. Dabei werden sowohl letzte Unebenheiten beseitigt als auch aufgetragener Dünger eingearbeitet.

Verlegung

Der Untergrund sollte erdfeucht sein. Beginnen Sie in einer Ecke und rollen Sie die erste Bahn aus. Danach wird Bahn für Bahn eng aneinander gelegt (siehe Schema). Die Bahnen werden versetzt angelegt, damit Sie später keine Nahtstellen mehr sehen. Es empfiehlt sich, einige Bretter bei der Verlegung zu Hilfe zu nehmen, die auf die bereits verlegten Bahnen gelegt werden, um bei den weiteren Arbeiten keine Trittspuren im Boden zu hinterlassen. Nach dem Verlegen wird der Rasen nochmals vorsichtig angewalzt, damit der einen guten Kontakt zum Erdreich hat.
Nach dem Verlegen durchdringend wässern (auch bei Sonnenschein) bei größeren Flächen bereits nach fertig gelegten Teilabschnitten. Die Gefahr der Austrocknung ist jetzt besonders groß!
Achten Sie bitte darauf, den Rasen in den ersten 14 Tagen kontinuirlich feucht zu halten!
Die Rasensoden können Sie mit einem Küchenmesser zuschneiden. Rundungen werden so problemlos eingepasst.
Hinweis nach Verlegung: Durch die nötige Feuchtigkeit nach dem Verlegen kann es bei warmen Wetterlagen zu Pilzwachstum in der Rasenfläche kommen. Diese sind ungiftig und verschwinden wieder, wenn Sie die Bewässerung reduzieren dürfen.









Das Mähen

Das ist die wichtigste und aufwändigste Pflegemaßnahme, damit Ihr Rasen schön und grün bleibt. Nach ca. 7-14 Tagen (je nach Witterung) sollten Sie den Rasen zum ersten Mal vorsichtig mähen. Die Ideallänge liegt bei ca. 4-6 cm. Achten Sie darauf, dass pro Schnitt nicht mehr als 1/3 der Halmhöhe abgeschnitten wird. Sollte der Rasen dennoch zu hoch geworden sein, schneiden Sie ihn nicht direkt auf die Ideallänge herunter, sondern verteilen Sie diesen Vorgang auf mehrere Male in kurzen Abständen. Bei sehr heißem Wetter sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden, da es sonst, bedingt durch die hohe Sonneneinstrahlung, zu unschönen braunen Flecken kommt. Achten Sie darauf, dass die Messer Ihres Rasenmähers immer scharf sind.

Das Wässern

Rasen braucht Feuchtigkeit - gerade in den warmen, niederschlagsarmen Monaten. Vermeiden Sie es, den Rasen bei praller Sonne zu wässern. Stattdessen sollten Sie ihn während der Abendstunden beregnen, bei großen Temperaturunterschieden tagsüber - nachts lieber in den frühen Morgenstunden. Grundsätzlich gilt: besser seltener und intensiv, als häufig aber nur oberflächlich zu wässern! In der Regel reichen 1 bis 2 Mal pro Woche bei jeweils ca. 15-20 l Wasser pro qm.

Das Düngen

4 – 6 Wochen nach der Verlegung sollte der Rasen das erste Mal gedüngt werden. Um einen dichten, robusten und sattgrünen Rasen zu erzielen, ist eine regelmäßige Düngung unverzichtbar. Ein gesunder Rasen entwickelt sich im Laufe eines Jahres so stark, dass beim Mähen ca. 4-6 kg Rasenschnitt anfallen.
Dies entzieht dem Boden permanent Nährstoffe, die ihm wieder zugeführt werden müssen. Wir empfehlen Ihnen einen hochwertigen Rasenlangzeitdünger (wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Produkten der Firmen Wolf und Compo). In der Regel sind drei Düngegaben nötig. Die Düngezeitpunkte sind März/April, Mitte/Ende Juni und Mitte/Ende August. Der Rasen sollte bei der Düngung trocken sein, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt und sie verbrennt. Um auf Nummer sicher zu gehen, wässern Sie den Rasen nach dem Düngen, so wird der Dünger auf jeden Fall von den Halmen gespült. Verwenden Sie vorzugsweise einen Düngestreuer, um den Dünger so gleichmäßig wie möglich aufzubringen.

Das Vertikutieren

Mit der Zeit kann die Grasnarbe verfilzen bzw. vermoosen, bedingt durch liegengebliebenes Schnittgut und flachwachsendes Unkraut. Die Wasser-, Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr wird dadurch gehemmt und das Wachstum bzw. die Widerstandsfähigkeit des Rasens beeinträchtigt. Beim Vertikutieren wird der Rasenfilz mit Messern gelöst, die den Boden anritzen (Schnitttiefe ca. 3 - 5 mm). Den gelösten Rasenfilz sollten Sie danach sorgfältig entfernen. Als Zeitpunkt für diese Maßnahme empfiehlt sich die Zeit von Anfang Mai bis Ende August. Frühes Vertikutieren (Mai) hat den Vorteil, dass sich der Rasen sehr schnell von diesem Eingriff erholt da er zu diesem Zeitpunkt besonders schnell wächst. Im Anschluss sollte der Rasen ausreichend gedüngt werden. Falls eine Nachsaat erforderlich ist, kann diese direkt mit durchgeführt werden. Dazu empfiehlt es sich, die Saat mit einem Gemisch aus Sand und Torf leicht abzudecken und feucht zu halten.

Das Belüften

Es empfiehlt sich den Rasen vor dem Düngen oder Nachsäen zu belüften. So können Nährstoffe und auch Wasser direkt an die Wurzel gelangen. Hierfür kann man sich eine Nagelwalze ausleihen oder spezielle Spikes unter die Schuhe schnallen.
Frühjahrskur für den Rasen oder "Wie holen wir den Rasen aus dem Winterschlaf?"
Im Frühjahr sehen die Rasenflächen in vielen Hausgärten ganz anders aus als in den bunten Gartenzeitschriften und -katalogen. Wo zarte grüne Hälmchen eine Freude fürs Auge und eine angenehme Trittfläche bieten sollen, machen sich Klee und Moos im Hausgarten breit. Ende März bis Anfang April ist ein optimaler Zeitpunkt, um den Rasen auf Vordermann zu bringen. Mehrere Schritte führen zu einem ansehnlichen und strapazierfähigen Rasen.
Zuerst muss der Rasen mit der niedrigsten Einstellung des Rasenmähers geschnitten und das Schnittgut eingesammelt werden. Anschließend muss der Rasen vertikutiert oder belüftet werden. Dies kann schweißtreibend von Hand geschehen oder der Hobbygärtner nutzt eine entsprechende Einrichtung am Rasenmäher. Durch diese Maßnahme wird überflüssiges und abgestorbenes Material entfernt und die Rasensode belüftet. Auf die gereinigte Fläche wird gewaschener Sand in einer Höhe von ein bis zwei Zentimeter gleichmäßig aufgebracht. Auch wenn der Rasen sich dadurch in einen großen Sandkasten verwandelt hat, kann der Gartenfreund sicher sein, dass bereits nach ein oder zwei Wochen das frische Grün wieder kräftig sprießt.
Die wichtigste Maßnahme der Frühjahrskur ist eine bedarfsgerechte Düngung. Gedüngt wird nach dem Sanden. Geeignet sind spezielle Rasendünger mit Langzeitwirkung, im Handel auch als Depotdünger bezeichnet. Diese speziellen Dünger gewährleisten einen gleichmäßigen Nährstoffzufluss von drei bis vier Monaten, der für eine optimale Rasendüngung unerlässlich ist. Mit diesen Maßnahmen werden Unkraut und Moos im Rasen verhindert oder stark unterdrückt. Die nächste Düngung sollte Ende Juni/Anfang Juli erfolgen. Ist eine Neusaat oder eine Reparatursaat eines schütteren Rasens erforderlich, sollte der Hobbygärtner sich mit diesen Arbeiten bis Mitte Mai gedulden.
Quelle: Landwirtschaftskammer NRW

Vermoosung oder Unkrautbefall

Vorbeugend: regemäßiges, nicht zu kurzes Mähen, zeitgemäß düngen, bei Bedarf wässern.
Falls durch Nährstoffmangel doch ein Befall auftritt, kurzfristig aktiv werden. Das heißt, Unkraut entweder manuell entfernen oder sich im Fachmarkt effektive Unkrautvernichter besorgen. Wir beraten Sie auch gerne.
Vermoosung hat seine Ursachen oft in schlechter Bodenbeschaffenheit bzw. schattigen Lagen. Zum einen sollte man den PH-Wert des Bodens prüfen, der bei Moos oft zu niedrig ist. Das ist oft die Auswirkung von zu schweren Böden, in denen das Wasser lange steht und so für zu viel Feuchtigkeit sorgt. Hier sorgt nur eine Drainage für nachhaltige Besserung. Auch ein Dünger mit Moosentfernung ist oft hilfreich.


Rasenkrankheiten

Schneeschimmel:

Es werden graue bis braune, feuchte Flecken sichtbar, die eine unterschiedliche Größe bis 25 cm haben können. Die Ränder zeichnen sich häufig braun ab.
Die Ursache: Diese Krankheit ist bei niedrigeren Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit zu beobachten, meist ab September.
Gegenmaßnahme: Staunässe muss vermieden werden. Bei älteren Rasenflächen kann für die Belüftung vertikutiert und anschließend die Fläche mit Sand bestreut werden. Mangel an Magnesium und Kalium vermeiden, das heißt regelmäßig düngen.
Grauer Schneeschimmel
Die Flecken können doppelt so groß sein wie bei dem vorher genannten normalen Schneeschimmel, auch wirken die einzelnen Halme silbrig glänzend.
Die Ursache: Diese Krankheit tritt bei Temperaturen um 0 ° C auf und auch vermehrt unter lang geschlossenen Schneedecken.
Gegenmaßnahme: Generell sollten die Wachstumsbedingungen geändert werden, d. h. dass die Flächen frei und „sauber“ gehalten werden müssen. Hierunter fällt das Laub von umliegenden Bäumen, aber auch die Schneedecke sollte geräumt werden. Die Düngung sollte optimiert werden.

Schwarzbeinigkeit:

Es treten Flecken in Ringform in der Rasenfläche auf, die verschiedene Farben von hellgrün und braun bis bronze aufweisen. Die Wurzeln sind oft braun bis schwarz gefärbt, an den kahlen Stellen ist dann häufig Unkraut vertreten.
Gegenmaßnahme: Die Versorgung des Bodens sollte optimiert werden, vor allem fehlen oft Spurenelemente. Den PH-Wert des Bodens prüfen, der sollte kleiner 7,0 sein. Bei hohem Sandanteil des Untergrundes wird die Krankheit begünstigt. Das Wachstum sollte angeregt und ein guter vielseitiger Dünger verwendet werden.

Dollarflecken:

Kleine Flecken, die wie ausgebleicht wirken und eine scharfe Abgrenzung gegenüber den unbefallenen Halmen aufweisen. Bei Tau kann man ein zartes weißes spinnennetzartiges Gewebe erkennen.
Die Ursache: Bei großer Trockenheit im Boden und bei tagsüber hohen Temperaturen und Tau am Morgen wird diese Krankheit gefördert.
Gegenmaßnahme: Regelmäßiges Düngen im Sommer, keine Filzschicht entstehen lassen bzw. verringern. Besonders gut wässern, allerdings dann nicht in den Abendstunden.

Blattfleckenkrankheit:

Unregelmäßig wird der Rasen heller und gelblich. Bei näherer Betrachtung sieht man die Flecken auf den Halmen, meist rot bis braun, mit helleren Stellen durchsetzt.
Die Ursache: Hier gibt es mehrere Erreger, die für den Zustand verantwortlich sein, ein genaues Ergebnis gibt es nur im Labor. Förderlich für diese Krankheit sind anhaltende Feuchtigkeit, zu wenig Lichteinfall und zu tief geschnittene Halme.
Gegenmaßnahme: Das Wachstum sollte angeregt und zu häufiges Wässern vermieden werden. Auch die Nutzung der Fläche sollte am besten nur im trockenen Zustand geschehen. Den Rasen generell nicht zu kurz mähen, im Frühjahr auch vertikutieren und auch gut belüften.

Rostkrankheiten:

Pusteln auf den Halmen, die von Gelb bis ins Schwarz gehen können. Der Rasen verfärbt sich auf den groben Blick hell. Bei starker Ausbreitung der Rostkrankheit erkennt man bei trockenem Wetter und Wind eine Staubbildung, die durch die Sporen entsteht.
Die Ursache: Verbreitet sich bei warmem Wetter und Wassermangel.
Gegenmaßnahme: Gut und regelmäßig düngen, die Flächen sollten ausreichend feucht gehalten werden. Hierbei ist aber auch eine schnelle Abtrocknung der Halme wichtig, also kein Wässern in den Abendstunden. Falls Schattenlage, die reduziert werden kann durch Schnitt von Pflanzen oder Bäumen, sollte das auch gemacht werden.

Wurzelfäule:

Die Halme wirken schleimig, von der Sicht her bietet die Rasenfläche unregelmäßige Flecken, die meist braun sind. Die Wurzeln sind braun, sitzen nur noch locker im Erdreich und die Fläche wirkt vertrocknet im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit.
Die Ursache: Tritt am häufigsten im Sommer auf, wenn die Temperaturen, auch die im Boden, sehr hoch sind. Meist ist auch der PH-Wert des Bodens zu gering.
Gegenmaßnahme: Staunässe sollte prinzipiell verhindert werden. Auch bitte die Fläche lüften und vertikutieren, den Boden lockern und auch für eine ausgewogene Nährstoffversorgung sorgen.

Hexenringe

Am Anfang sind dunkelgrüne Ringe mit verschiedenen Durchmessern erkennbar. Von außen beginnt auch das Absterben der Gräser innerhalb dieser Kreise. Oft geht ein Pilzwachstum in den Ringen einher, durch die fadenförmigen Zellen der Pilze, die tief in den Boden wurzeln, trocknen die Ringe aus und der Rasen stirbt hier ab.
Gegenmaßnahme: Wassermangel vorbeugen durch gezielte Wässerung. Falls Pilzbefall in Zusammenhang mit den Hexenringen auftritt, bitte auch bekämpfen. Die Pilze greifen nicht den Rasen an, sondern zerstören die Bodensubstanz.

Anthracnose:

Für diese Krankheit gibt es leider noch keinen deutschen Namen. Sie tritt aber vermehrt bei geschwächten Rasenflächen durch Mangel an Dünger, Staunässe und Tiefschnitt auf. Auf den Halmen zeigen sich schwarze Punkte, die dornenartige Zacken haben, was aber wirklich nur unter dem Mikroskop erkannt werden kann.
Gegenmaßnahme: Alles reduzieren, was für den Rasen Stress bedeutet. Nährstoffzufuhr erhöhen, die Schnitthöhe nach oben anpassen (nicht unter 4 cm), bei lehmigem oder sehr verdichtetem Untergrund bitte vertikutieren und sanden.


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Pflege




Wässern:

Rasen braucht Feuchtigkeit - gerade in den warmen, niederschlagsarmen Monaten. Vermeiden Sie es, den Rasen bei praller Sonne zu wässern. Stattdessen sollten Sie ihn während der Abendstunden beregnen. Grundsätzlich gilt: besser seltener und intensiv, als häufig aber nur oberflächlich wässern! In der Regel reichen 1 bis 2 Mal pro Woche bei jeweils ca. 15-20 l Wasser pro qm.

Schneiden:

Das Schneiden gehört zu den wichtigsten und aufwändigsten Pflegemaßnahmen. Nach ca. 7-14 Tagen (je nach Witterung) sollten Sie den Rasen zum ersten Mal vorsichtig mähen. Die Ideallänge liegt bei ca. 4-6 cm. Achten Sie darauf, dass pro Schnitt nicht mehr als 1/3 der Halmhöhe abgeschnitten wird. Sollte der Rasen dennoch zu hoch geworden sein, schneiden Sie ihn nicht direkt auf die Ideallänge herunter, sondern verteilen Sie diesen Vorgang auf mehrere Male in kurzen Abständen. Bei sehr heißem Wetter sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden, da es sonst, bedingt durch die hohe Sonneneinstrahlung, zu unschönen braunen Flecken kommt. Achten Sie darauf, dass die Messer Ihres Rasenmähers immer scharf sind.

Düngen:

Um einen dichten, robusten und sattgrünen Rasen zu erzielen, ist eine regelmäßige Düngung unverzichtbar. Ein gesunder Rasen entwickelt sich im Laufe eines Jahres so stark, dass beim Mähen ca. 4-6 kg Rasenschnitt anfallen. Dies entzieht dem Boden permanent Nährstoffe, die ihm wieder zugeführt werden müssen. Wir empfehlen Ihnen einen hochwertigen Rasenlangzeitdünger (wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Produkten der Firmen Wolf und Compo). In der Regel sind drei Düngegaben nötig. Die Düngezeitpunkte sind Mitte/Ende April, Mitte/Ende Juni und Mitte/Ende August. Der Rasen sollte bei der Düngung trocken sein, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt und sie verbrennt. Um auf Nummer sicher zu gehen, wässern Sie den Rasen nach dem Düngen, so wird der Dünger auf jeden Fall von den Halmen gespült. Verwenden Sie vorzugsweise einen Düngestreuer, um den Dünger so gleichmäßig wie möglich aufzubringen.

Vertikutieren:

Mit der Zeit verfilzt bzw. vermoost die Grasnarbe, bedingt durch liegengebliebenes Schnittgut und flachwachsendes Unkraut. Die Wasser-, Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr wird dadurch gehemmt und das Wachstum bzw. die Widerstandsfähigkeit des Rasens beeinträchtigt. Beim Vertikutieren wird der Rasenfilz mit Messern gelöst, die den Boden anritzen (Schnittiefe ca. 3 - 5 mm). Den gelösten Rasenfilz sollten Sie danach sorgfältig entfernen. Als Zeitpunkt für diese Maßnahme empfiehlt sich die Zeit von Anfang Mai bis Ende August. Frühes Vertikutieren (Mai) hat den Vorteil, dass sich der Rasen sehr schnell von diesem Eingriff erholt da er zu diesem Zeitpunkt besonders schnell wächst. Im Anschluss sollte der Rasen ausreichend gedüngt werden. Falls eine Nachsaat erforderlich ist, kann diese direkt mit durchgeführt werden. Dazu empfiehlt es sich, die Saat mit einem Gemisch aus Sand und Erde leicht abzudecken und feucht zu halten.




 
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